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– Unser Programm –

Vorbeikommen, erleben, mitmachen

Fr 20.10. | 19 Uhr

Wattener Ladenstraße

Barbara Fuchs lädt herzlich zur Gemeinschaftsausstellung in der Wattener Ladenstraße (Dr.-Karl-Stainer-Straße) ein!

Karin Byrne, Grafiken
Kurt Härting, Fotos
Claudia Mang, Grafiken
Hilde Prinz, Plastiken
Barbara Fuchs, Arbeiten auf und mit Papier

Vernissage
Fr 20. Oktober, 19 Uhr

Begrüßung: Vize-Bgm. Christina Möstl
Einführung: Barbara Fuchs
Kurzlesung: Claudia Mang stellt ihr Buch vor, das zu Texten von Peter Turrini entstand (Einführung: Susanne Parzer, Öffentliche Bücherei Wattens)
Musik: Leo Hemetsberger, Gedanken & Töne (Hangdrum & Gubal)

Öffnungszeiten

Sa 21. Oktober, 10 bis 14.30 Uhr
So 22. Oktober, 10 bis 13 Uhr

Mit freundlicher Unterstützer der Marktgemeinde Wattens und der Wattener Ladenstraße

Fr 17.11. | 20 Uhr

Gießerei (Werkstätte Wattens)

€ 9 (nur Abendkasse)

Rabimmel, Rabammel, Rabumm! Die lange Zeit des Wartens auf eine härtere musikalische Gangart von Grammophon findet am 17. November ein jähes Ende: An diesem Tag zeigt sich der Kulturverein in neuem Gewand. Die Gießerei der Werkstätte Wattens wird Arena für harte Sounds und dicke Eisen. Mit lautem Knall und selten dagewesener Wucht wird Grammophon an diesem Tag zu Megaphon.

Gleich drei Bands vom Fuße des Hafelekars, des Glotzens und des Eiblschrofens präsentieren einen ganzen Abend lang das Rockgenre in all seinen Facetten. Neben den Local Heroes von Jazz Titti erweisen sich die überaus ambitionierten Divine Roots aus Schwaz die Ehre. Als Headliner perfektionieren Lydia´s Nightmare, mittlerweile mehr als Geheimtipp, das Programm. Wer also schweißdurchtränkten Baumwollgeruch, Bierfahnen und Genickstarre ebenso liebt wie wir, sollte sich diese Party nicht entgehen lassen.

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Jazz Titti (Blues/Trash/Rock aus Wattens)

So gelingt ein erfrischender Freitagabend-Cocktail: Man nehme eine gehörige Portion Garstigkeit, dazu einen Schuss Übermut, einen Teelöffel ausgepressten Schweinehund, eine Prise Niedertracht und beträufelt das Ganze mit ein klein wenig Maßlosigkeit. Noch ein buntes Schirmchen ins Glas und fertig ist er: Der „Jazz Titti“ – am besten kalt serviert.

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Divine Roots (Heavy Mountain Rock aus Schwaz)

Sie ziehen als die vier apokalyptischen Reiter der Freiheit übers Land. Der Sound spiegelt die düsteren Gebirgsmassive ringsum wider: Ein wildes Auf und Ab aus rauen Kanten und mystischen Figuren, geformt durch Mütterchen Zeit. Die Texte handeln von der Grenzenlosigkeit des menschlichen Verstandes, dem ach so schönen Leben, dem Zorn gegen die Mächtigen, den Schattenseiten der Gesellschaft. Und sind zugleich Aufruf zum positiven Widerstand.

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Lydia’s Nightmare (Desert/Mountain/Stoner aus Innsbruck)

Genregrezen sind ihre Sache nicht: irgendwie Kyuss, irgendwo Hendrix, ein bisserl Led Zeppelin; auf jeden Fall zelebrieren Lydia’s Nightmare „wüsten Rock“ aus den Bergen. Markige Riffs finden sich hier ebenso wieder wie ausufernde Jams. Genickstarre und Rock aufs Maul feiern spätestens jetzt Hochsaison.

Am 17. November wird die Gießerei Konzertort. Davor, danach und vor allem wird sie ab Ende Oktober gemeinschaftlicher Raum für Handwerken, Gestalten und Ideenspinnereien. Ein Arsenal an Gerätschaften zur Holzbearbeitung (Kreissäge, Kappsäge, Bandschleifer, Werkbank uvm.) eröffnet eine Spielwiese und offene Werkstatt für Hobby-TischlerInnen, Neugierige, Experimentierfreudige und sonstige Holzwürmer in Wattens und Umgebung. Infos gibt’s bei der Werkstätte Wattens: www.werkstaette-wattens.at.

Zurück zur Musik: Wir starten unsere unregelmäßige Megaphon-Reihe und lassen das partyhungrige Volk hochleben. Zum Ausnüchtern sei der Koffermarkt am nächsten Tag empfohlen (zwischen 11 und 17 Uhr in der Werkstätte Wattens). Inklusive Kaffee, Kuchen und sonstigem Körper- und Seelenbalsam.

Sa 18.11. | 11-17 Uhr

Werkstätte Wattens

Details in Bälde

Do 23.11. | 1930 Uhr

Werkstätte Wattens

Szenische Lesung

 

Die Erinnerungen der Anne Frank gingen um die Welt. Im Gegensatz dazu war das Tagebuch der jungen Etty Hillesum bis vor wenigen Jahren unbekannt – obwohl es nicht weniger bedeutsam ist.
– Gideon Greif, Yad Vashem, Israel

Regisseur und Autor Johannes Neuhauser hat aus 700 Tagebuchseiten eine verdichtete Fassung entworfen, die vom langjährigen Landestheater-Linz-Schauspielteam Bettina Buchholz, Sven Kaschte und Günther Gessert auf eindringliche und faszinierende Weise in Szene gesetzt wird. Etty zeigt, wie man auch unter schwierigsten Bedingungen Lebenssinn bewahren kann: voller Erotik, spiritueller Tiefe, intellektuellem Scharfsinn und mit viel jüdischem Humor. Ettys Botschaft: „Jedes Atom Hass, das wir der Welt hinzufügen, wird sie noch weniger bewohnbar machen, als sie es bereits ist!“

 

Stimmen

„Etty hat ihre sprudelnde Sexualität mit Spiritualität verbunden. Bettina Buchholz liest und spielt eine hinreißende Etty.“ – Ö1

„Es sind fast ausschließlich Worte, die auf der Bühne ‚aufgeführt’ werden, und doch entsteht ein Raum voll Leben. Die Bühnenfassung greift in fesselnder und befreiender Dichte Passagen aus den Tagebüchern auf.“ – KirchenZeitung

„Literarisch schöne Texte, frei von Pathos und Belehrung. Haften bleibt die erschreckende Aktualität mancher Szenen.“ – Volksblatt

 

Eintritt und Vorverkaufsstellen

VVK € 12, AK € 15. Der Vorverkauf startet demnächst.

 

Tirolbezug

SS-Gruppenführer und Generalleutnant Wilhelm Harster baute nach dem „Anschluss Österreichs“ die Gestapo Tirol auf und war von März 1938 bis November 1939 deren erster Leiter. Er deckte u.a. Morde an Juden rund um die Reichspogromnacht in Innsbruck. Ab Sommer 1940 war Harstler Befehlshaber der Sicherheitspolizei in den Niederlanden und somit an der Ermordung von über 100.000 holländischen Juden mitbeteiligt, unter ihnen Anne Frank und Etty Hillesum.

Anfang Mai 1943 verfasste Harster ein Schreiben an die Kommandanten der holländischen Durchgangslager: „Betrifft – Endlösung der Judenfrage in den Niederlanden.“

Etty war in Westerbork interniert und stand dort als Sozialarbeiterin ihren jüdischen Landsleuten bei.

Anfang September 1943 wurde sie im Viehwaggon nach Auschwitz deportiert, wo sie am 30. November 1943 in der Gaskammer ermordet wurde.

http://www.novemberpogrom1938.at/d/Taeterkreis.html

Sa 16.12. | 1930 Uhr

Neuwirt

Der Urvater aller Ski-Freeridefilme, der kultige Bergfilm vom Arlberg, wird an diesem Abend neu und live vertont von „Triol“ (Florian Baumgartner, Walter Singer, Andreas Tentschert). Die Jazz-Groove-Formation erweitert das klassische Jazzklavier-Trio mit Rhodes und Analogsynth: psychedelische 70er-Soundkollagen treffen auf schwere Funk-Grooves und Jazz. Beeinflusst u.a. von MMW, Erik Truffaz, Cinematic Orchestra.

Durch die experimentellen, aber immer groovigen und erdigen Klänge bekommen die altehrwürdigen Schwarz-Weiß-Bilder eine neue Dimension und werden ins 21. Jahrhundert befördert. Die Aufnahmen sind auch nach fast 100 Jahren beeindruckend. Es ergeben sich optische und akustische Welten voller Tiefe, Emotionen, treibenden Grooves und Überraschungen, und durch die neue Filmmusik werden Assoziationen zu aktuellen Freeride-Movies kreiert. Beeindruckend für Ohr und Auge.

Details

Gasthof Neuwirt: Innsbrucker Straße 12

Triol

Die drei Tiroler Florian Baumgartner (Schlagzeug), Walter Singer (Bass) und Andreas Tentschert (Klavier & Synthesizer) gründeten 2007 das Klaviertrio „Triol“. Anfangs um die Musik von Medeski, Martin & Wood nachzuspielen, später um ihre eigene Mischung aus freier Improvisation und grooveorientierter Musik zu finden. Neben der Vintage-Ästhetik von Rhodes Piano, analogen Synthesizern und Effekten ist es vor allem das Wechselspiel von kollektiven Improvisationen und komponierten, oft ostinatoartigen Teilen, welches den individuellen und groovigen Sound des Trios ausmacht. 2011 erschien das erste Album „Live im Turm“ bei Session Work Records.

 

Fr 13.10. | 1930 Uhr

Grimmen-Tennen (Griesplatz 2)

Paul Plut

€ 8

„Paul Pluts Solo-Debüt ist der ausdrucksstärkste, dunkelste und hypnotischste österreichische Song seit sehr, sehr vielen Jahren, vielleicht sogar seit immer.” The Gap

In den Bergen braut sich ein Gewitter zusammen. Eine steinerne Kapelle ist der einzige Unterschlupf. Unter der Kirche liegen die Reliquien von Artmann, Cave, Jarmusch. Der Priester steht mit dem Rücken zur versammelten Gemeinde. Er reißt die Arme in die Luft.

Paul Plut eröffnet seine Solokarriere – mit Liedern vom Ende. Mal auf bluesig arrangierten Feldaufnahmen, mal auf treibenden Noise-Gitarren kommt der düstere Dialekt-Gospel daher. Eine fiebrige Andacht, in der sich die Pole gefährlich nah kommen: Fliegen und Fallen, Stillstand und Ekstase, Tanz und Tod.

Paul Plut ist 1988 in Schladming geboren, wuchs in Ramsau am Dachstein auf, hat in Graz studiert, lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Wien.

Das Konzert in Wattens spielt Paul in Bandbesetzung. Der Tennen des Grimmen-Anwesens, dessen Hauptgebäude aus dem 17. Jahrhundert eines der ältesten noch verbliebenen Häuser von Wattens ist, befindet sich am Griesplatz 2 (nördlich der Werkstätte Wattens). Wenn’s allzu kalt ist, findet das Konzert im Gasthof Neuwirt statt (Innsbrucker Straße 12). Wir informieren euch hier und auf Facebook übers Wetter und den endgültigen Schauplatz.

Weitere Songs auf Pauls Website

Karten

€ 8. Raiffeisen und Raiffeisen Club-Mitglieder: € 6 (beim Eingang bitte Raiffeisen-Karte vorzeigen). Karten gibt’s im Kiwi (Marienplatz 8) und in der Raiffeisenbank Wattens (Franz-Strickner-Straße 2). Restkarten an der Abendkassa. Begrenzte Plätze.

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€ 6

Die Veranstaltung muss leider abgesagt werden: Erst vor kurzem haben wir erfahren, dass ein Schauspieler erkrankt ist und das Stück daher nicht aufgeführt werden kann. Wir entschuldigen uns für etwaige Unannehmlichkeiten!

 

Sa 12.8. | 9 Uhr

Hauptschulhof

innenhof

Wiesenrock wird zehn!

Gefeiert wird mit viel Livemusik: Garish, Lilla, Lola Marsh, Mainfelt, Mother’s Cake Scheibsta & die Buben, Voodoo Jürgens, Vormärz, Yalta Club und Bäckerei-Bühne (Open Mic).

Gefeiert wird mit einem bunten Dorfplatz-Programm: Porträt-O-Mat (by AKW Schwaz), Live-Siebdruck (Carmen Treichl), Geburtstagsständchen-Uraufführung (Philipp Ossanna), Barfußweg (Pfadfinder), Designmarkt, Lastenradl-Probefahrt, Jahresticket-Gewinnspiel-Dartbattle (VVT), Swarovski Wasserschule, Dorfplatz-Wohnzimmer

Gefeiert wird mit kulinarischen Freudenfeuern: Liebe & Lose, feldverein, Woody’s Schmankerlkiste, Kaos Crew, Joul’s Kaffeesiaderei, Bäckerei Therese Mölk, Starkenberger-Bar, Chabeso-Bar.

Details und Tickets auf www.wiesenrock.at

Fr 11.8. | 16 Uhr

Hauptschulhof

kawumm

VVK 25 Euro (zzgl. Gebühren)

Wiesenrock wird zehn!

Gefeiert wird mit viel Livemusik: Garish, Lilla, Lola Marsh, Mainfelt, Mother’s Cake Scheibsta & die Buben, Voodoo Jürgens, Vormärz, Yalta Club und Bäckerei-Bühne (Open Mic).

Gefeiert wird mit einem bunten Dorfplatz-Programm: Porträt-O-Mat (by AKW Schwaz), Live-Siebdruck (Carmen Treichl), Geburtstagsständchen-Uraufführung (Philipp Ossanna), Barfußweg (Pfadfinder), Designmarkt, Lastenradl-Probefahrt, Jahresticket-Gewinnspiel-Dartbattle (VVT), Swarovski Wasserschule, Dorfplatz-Wohnzimmer

Gefeiert wird mit kulinarischen Freudenfeuern: Liebe & Lose, feldverein, Woody’s Schmankerlkiste, Smokerei, Kaos Crew, Joul’s Kaffeesiaderei, Bäckerei Therese Mölk, Starkenberger-Bar, Chabeso-Bar.

Details und Tickets auf www.wiesenrock.at

 

Di 8.8. | 19-22 Uhr

Wiese neben Smokerei

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Die Bäckerei Open Mic Sessions und Grammophon veranstalten ein spontanes PopUpOpenAir-Konzert in Wattens. Dieses ist ein Teil des Gemeindelabors Wattens, einem Gemeinschaftsprojekt der Bäckerei Kulturbackstube und Grammophon.

Aufgegeigt wird von jungen Tiroler KünstlerInnen:

Martin Innerhofen // Hanna Bodner // weitere Acts in Kürze // danach: Open Jam Session

Wir haben zwei Gitarren, ein Klavier und eine Cajon vor Ort – kommt vorbei und spielts eins auf!

Schauplatz: Wiese neben der Smokerei (Swarovskistraße 1)

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TAG 3
Sonntag 30.7. – 11-15 Uhr – Dorfzentrum und Marienplatz

 

ORT(S)_GESCHEHE(N) stellt Tradition und Moderne, Brauchtum und Erneuerung auf künstlerische Weise gegenüber. Dabei zeigt sich, dass Neues nicht durch den Bruch mit Vertrautem, sondern schon durch dessen schlichte Umgestaltung entstehen kann. So werden altbekannte Plätze und Örtlichkeiten neu erlebbar gemacht und mit alternativen Erfahrungen und Ideen aufgeladen. Zu sehen sind Werke, die Wattner BewohnerInnen, Vereine und Räume thematisieren. Sie befinden sich an sieben Orten im Dorfzentrum, entlang der Bundesstraße und am Marienplatz.

Die Eröffnung findet am Freitag 28.7. um 18.30 Uhr vor dem Musikpavillon statt. An den folgenden beiden Tagen laden wir euch herzlich ein, die Werke – allein oder im Rahmen eines geführten Rundgangs – zu besichtigen. Dies ist am Samstag 29.7. zwischen 10 und 18 Uhr sowie am Sonntag 30.7. zwischen 11 und 15 Uhr möglich. Startpunkt: Musikpavillon. Dort ist auch eine Übersichtskarte mit Infos zu den Werken erhältlich.

 

RUNDGÄNGE (gemeinsam mit den KünstlerInnen)

  • Sa 29.7. – 11, 13.30 und 16 Uhr
  • So 30.7. – 11 und 13.30 Uhr

Dauer: ca. 1 Stunde. Treffpunkt: Musikpavillon

 

SCHAUPLÄTZE & PROJEKTE

Musikpavillon (Kirchplatz 17): Isabella Kohout und Tobias Zarfl, Medienkünstlerin und digitaler Kreativer, haben die drei Wattner Urgesteine Hugo Daxböck, Elfriede Gäck-Marx und Gerold Stainer filmisch porträtiert. Im Musikpavillon, der an diesem Wochenende als öffentliches Wohnzimmer gestaltet wird, werden die Kurzfilme gezeigt.

Dorfplatz (Kirchplatz 14): Die bildende Künstlerin Sappy Rauth hat eine „Zeitkapsel“ aus Keramik entworfen. Über ein Jahr lang wird die Bevölkerung eingeladen, Bilder, Texte und Gegenstände in die Zeitkapsel einzuwerfen. Künftigen Generationen sollen so Erinnerungen an Wattens weitergegeben werden.

Dorfzentrum: An mehreren Orten im Dorfzentrum hängen großformatige Bilder, die Außen- und Innenansichten im ehemaligen Gasthof zum Tiroler in der Geigergasse abbilden. Die Fotografin Annette Tesarek lotet in ihrem Projekt „Membrane“ den künstlerischen Bildraum als Insel zwischen Erinnern und Vergessen aus.

Krämerei (Innsbrucker Straße 10): Im Erdgeschoß der ehemaligen Nagelschmiede und Krämerei wird das Projekt „Ewige Gaststube“ von Norbert Unfug gezeigt. Der Künstler hat die alte Zirbenstube im ehemaligen Gasthof zum Tiroler 3D-gescannt. In der Krämerei wird die „Ewige Gaststube“ über eine Virtual Reality-Brille erfahrbar gemacht. Download Projektbeschreibung

Ehem. Gasthof zum Tiroler (Geigergasse 3): Mit seinem Projekt „Frozen Memories“, schmeckbaren Erinnerungen, eröffnet der Koch Christoph Fink im ehemaligen Gasthof zum Tiroler eine temporäre Eisdiele.

Marienkirche (Höraltstraße 2): Der Fotograf Rudi Strobl hat sich in den vergangenen Wochen mit einigen Wattner Vereinen beschäftigt. Die Ergebnisse seiner Recherche stellt er in Bildform in einem Turmzimmer im Kirchturm der Marienkirche aus.

Arkadenhof der Marienkirche (Höraltstraße 2): Christian Rupp lädt Menschen zu einem gemeinsamen Bier ein. Klingt einfach? Ist es aber nicht…

 

ORT(S)_GESCHEHE(N) ist ein Projekt von Verena Nagl in Zusammenarbeit mit Grammophon.

 

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Konzept Ortsgeschehen

Flugblatt

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TAG 2
Samstag 29.7. – 10-18 Uhr – Dorfzentrum und Marienplatz

 

ORT(S)_GESCHEHE(N) stellt Tradition und Moderne, Brauchtum und Erneuerung auf künstlerische Weise gegenüber. Dabei zeigt sich, dass Neues nicht durch den Bruch mit Vertrautem, sondern schon durch dessen schlichte Umgestaltung entstehen kann. So werden altbekannte Plätze und Örtlichkeiten neu erlebbar gemacht und mit alternativen Erfahrungen und Ideen aufgeladen. Zu sehen sind Werke, die Wattner BewohnerInnen, Vereine und Räume thematisieren. Sie befinden sich an sieben Orten im Dorfzentrum, entlang der Bundesstraße und am Marienplatz.

Die Eröffnung findet am Freitag 28.7. um 18.30 Uhr vor dem Musikpavillon statt. An den folgenden beiden Tagen laden wir euch herzlich ein, die Werke – allein oder im Rahmen eines geführten Rundgangs – zu besichtigen. Dies ist am Samstag 29.7. zwischen 10 und 18 Uhr sowie am Sonntag 30.7. zwischen 11 und 15 Uhr möglich. Startpunkt: Musikpavillon. Dort ist auch eine Übersichtskarte mit Infos zu den Werken erhältlich.

 

RUNDGÄNGE (gemeinsam mit den KünstlerInnen)

  • Sa 29.7. – 11, 13.30 und 16 Uhr
  • So 30.7. – 11 und 13.30 Uhr

Dauer: ca. 1 Stunde. Treffpunkt: Musikpavillon

 

SCHAUPLÄTZE & PROJEKTE

Musikpavillon (Kirchplatz 17): Isabella Kohout und Tobias Zarfl, Medienkünstlerin und digitaler Kreativer, haben die drei Wattner Urgesteine Hugo Daxböck, Elfriede Gäck-Marx und Gerold Stainer filmisch porträtiert. Im Musikpavillon, der an diesem Wochenende als öffentliches Wohnzimmer gestaltet wird, werden die Kurzfilme gezeigt.

Dorfplatz (Kirchplatz 14): Die bildende Künstlerin Sappy Rauth hat eine „Zeitkapsel“ aus Keramik entworfen. Über ein Jahr lang wird die Bevölkerung eingeladen, Bilder, Texte und Gegenstände in die Zeitkapsel einzuwerfen. Künftigen Generationen sollen so Erinnerungen an Wattens weitergegeben werden.

Dorfzentrum: An mehreren Orten im Dorfzentrum hängen großformatige Bilder, die Außen- und Innenansichten im ehemaligen Gasthof zum Tiroler in der Geigergasse abbilden. Die Fotografin Annette Tesarek lotet in ihrem Projekt „Membrane“ den künstlerischen Bildraum als Insel zwischen Erinnern und Vergessen aus.

Krämerei (Innsbrucker Straße 10): Im Erdgeschoß der ehemaligen Nagelschmiede und Krämerei wird das Projekt „Ewige Gaststube“ von Norbert Unfug gezeigt. Der Künstler hat die alte Zirbenstube im ehemaligen Gasthof zum Tiroler 3D-gescannt. In der Krämerei wird die „Ewige Gaststube“ über eine Virtual Reality-Brille erfahrbar gemacht. Download Projektbeschreibung

Ehem. Gasthof zum Tiroler (Geigergasse 3): Mit seinem Projekt „Frozen Memories“, schmeckbaren Erinnerungen, eröffnet der Koch Christoph Fink im ehemaligen Gasthof zum Tiroler eine temporäre Eisdiele.

Marienkirche (Höraltstraße 2): Der Fotograf Rudi Strobl hat sich in den vergangenen Wochen mit einigen Wattner Vereinen beschäftigt. Die Ergebnisse seiner Recherche stellt er in Bildform in einem Turmzimmer im Kirchturm der Marienkirche aus.

Arkadenhof der Marienkirche (Höraltstraße 2): Christian Rupp lädt Menschen zu einem gemeinsamen Bier ein. Klingt einfach? Ist es aber nicht…

 

ORT(S)_GESCHEHE(N) ist ein Projekt von Verena Nagl in Zusammenarbeit mit Grammophon.

 

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TAG 1 (Eröffnung)
Freitag 28.7. – 18.30 Uhr – Musikpavillon

 

ORT(S)_GESCHEHE(N) stellt Tradition und Moderne, Brauchtum und Erneuerung auf künstlerische Weise gegenüber. Dabei zeigt sich, dass Neues nicht durch den Bruch mit Vertrautem, sondern schon durch dessen schlichte Umgestaltung entstehen kann. So werden altbekannte Plätze und Örtlichkeiten neu erlebbar gemacht und mit alternativen Erfahrungen und Ideen aufgeladen. Zu sehen sind Werke, die Wattner BewohnerInnen, Vereine und Räume thematisieren. Sie befinden sich an sieben Orten im Dorfzentrum, entlang der Bundesstraße und am Marienplatz.

Die Eröffnung findet am Freitag 28.7. um 18.30 Uhr vor dem Musikpavillon statt. An den folgenden beiden Tagen laden wir euch herzlich ein, die Werke – allein oder im Rahmen eines geführten Rundgangs – zu besichtigen. Dies ist am Samstag 29.7. zwischen 10 und 18 Uhr sowie am Sonntag 30.7. zwischen 11 und 15 Uhr möglich. Startpunkt: Musikpavillon. Dort ist auch eine Übersichtskarte mit Infos zu den Werken erhältlich.

 

RUNDGÄNGE (gemeinsam mit den KünstlerInnen)

  • Sa 29.7. – 11, 13.30 und 16 Uhr
  • So 30.7. – 11 und 13.30 Uhr

Dauer: ca. 1 Stunde. Treffpunkt: Musikpavillon

 

SCHAUPLÄTZE & PROJEKTE

Musikpavillon (Kirchplatz 17): Isabella Kohout und Tobias Zarfl, Medienkünstlerin und digitaler Kreativer, haben die drei Wattner Urgesteine Hugo Daxböck, Elfriede Gäck-Marx und Gerold Stainer filmisch porträtiert. Im Musikpavillon, der an diesem Wochenende als öffentliches Wohnzimmer gestaltet wird, werden die Kurzfilme gezeigt.

Dorfplatz (Kirchplatz 14): Die bildende Künstlerin Sappy Rauth hat eine „Zeitkapsel“ aus Keramik entworfen. Über ein Jahr lang wird die Bevölkerung eingeladen, Bilder, Texte und Gegenstände in die Zeitkapsel einzuwerfen. Künftigen Generationen sollen so Erinnerungen an Wattens weitergegeben werden.

Dorfzentrum: An mehreren Orten im Dorfzentrum hängen großformatige Bilder, die Außen- und Innenansichten im ehemaligen Gasthof zum Tiroler in der Geigergasse abbilden. Die Fotografin Annette Tesarek lotet in ihrem Projekt „Membrane“ den künstlerischen Bildraum als Insel zwischen Erinnern und Vergessen aus.

Krämerei (Innsbrucker Straße 10): Im Erdgeschoß der ehemaligen Nagelschmiede und Krämerei wird das Projekt „Ewige Gaststube“ von Norbert Unfug gezeigt. Der Künstler hat die alte Zirbenstube im ehemaligen Gasthof zum Tiroler 3D-gescannt. In der Krämerei wird die „Ewige Gaststube“ über eine Virtual Reality-Brille erfahrbar gemacht. Download Projektbeschreibung

Ehem. Gasthof zum Tiroler (Geigergasse 3): Mit seinem Projekt „Frozen Memories“, schmeckbaren Erinnerungen, eröffnet der Koch Christoph Fink im ehemaligen Gasthof zum Tiroler eine temporäre Eisdiele.

Marienkirche (Höraltstraße 2): Der Fotograf Rudi Strobl hat sich in den vergangenen Wochen mit einigen Wattner Vereinen beschäftigt. Die Ergebnisse seiner Recherche stellt er in Bildform in einem Turmzimmer im Kirchturm der Marienkirche aus.

Arkadenhof der Marienkirche (Höraltstraße 2): Christian Rupp lädt Menschen zu einem gemeinsamen Bier ein. Klingt einfach? Ist es aber nicht…

 

ORT(S)_GESCHEHE(N) ist ein Projekt von Verena Nagl in Zusammenarbeit mit Grammophon.

 

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Konzept Ortsgeschehen

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So 9.7. | 0 Uhr

Nordsee – Wattens

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Unser Vereinsmitglied Lukas Öfner ist am 9. Juni von seiner Spendenwanderung zurückgekehrt. 33 Etappen und 1000 gegangene Kilometer liegen hinter ihm. Weil über sein Projekt nun auch medial berichtet wird, haben wir uns entschlossen, das Spendenkonto noch bis zum 9. Juli geöffnet zu halten. Wir sind dankbar über weitere Unterstützung für das Chuplung Project Nepal von Franz Fröhlich und Fritz Kostenzer.

Um dem Chuplung Project eure Spende zuteil kommen zu lassen, überweist ihr einfach einen Betrag in beliebiger Höhe auf das Spendenkonto (AT59 3635 1001 0025 8582, Kontoinhaber Kulturverein Grammophon) oder schreibt eine Mail an alex@kv-grammophon.at (Alexander Erler).

Alle Infos zum Projekt, zur Wanderung und zum Spendenprozedere findet ihr in der folgenden Info. Ein dickes Danke für eure Hilfe!

Infos zur Spendenwanderung

 

Lukas‘ Wandertagebuch

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Sa 6.5. | 17-1930 Uhr

Musikpavillon

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Wir laden ganz herzlich zum gemütlichen Erzählcafé ein! Am Samstag, den 6. Mai, treffen wir uns von 17 bis 19.30 Uhr vor dem Musikpavillon. Beim Erzählcafé, das im Rahmen unseres Projektes „Ort(s)_geschehe(n)“ stattfindet, reden wir darüber, welche Gedanken wir zu Wattens haben, was jede/r von uns mit dem Ort verbindet und welche Ideen und Wünsche es gibt. Die Erfahrungen des Erzählcafés verarbeiten sieben KünstlerInnen Anfang Juli 2017 in verschiedenen Projekten im öffentlichen Raum von Wattens. Wir würden uns sehr freuen, euch am 6. Mai willkommen zu heißen! Bitte erzählt auch euren Mitmenschen davon.

Fr 16.12. | 1930 Uhr

Krämerei

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Austritt

Findling macht seit zehn Jahren Dialektmusik mit Tiefenwirkung. Reduziert auf Gitarre, Flöte und Stimme werden die Lieder im Duo noch intimer und feinfühliger. In die Krämerei kommen Findling im Duo: Uschi Hölbling mit Gesang, Walter Hölbling mit Gitarre und Gesang. Die beste Medizin gegen trübe vorwinterliche Tage und den Einstieg in den Advent. Unser Tipp: Adventmarkt sausen lassen und in aller Ruhe die Musik genießen.

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Freiwillige Spenden

Jakob Gapp ging ans Äußerste: Seinen Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime bezahlte er mit dem Leben. 1943 stirbt er unter der Guillotine in Berlin-Plötzensee. „Die Wahrheit zu lehren und den Irrtum zu bekämpfen“, sei seine Pflicht als Priester der katholischen Kirche, entgegnet er in einem Verhör kurz vor seinem Tod. Wolfgang Palaver von der Uni Innsbruck und Roman Sillaber beleuchten den Menschen Jakob Gapp, seine Überzeugungen und Ängste. Und wir sprechen über Gapps Suche nach Wahrheit und ihrer Bedeutung in der gegenwärtigen, postfaktischen Gesellschaft.

1897 wird Jakob Gapp in eine arme Wattener Arbeiterfamilie geboren. Um der Perspektivenlosigkeit zu entfliehen, meldet er sich als Kriegsfreiwilliger. Nach dem verheerenden Waffengang tritt er – mittlerweile sozialistisch beeinflusst – in den Orden der Marianisten ein und ist später als Religionslehrer, Spiritual und Jugendseelsorger an verschiedenen Orten in Österreich tätig. Dort tritt er dafür ein, dass Nächstenliebe auch für Juden, Franzosen oder Sozialisten gelte.

Weil er die nationalsozialistische Ideologie entschieden ablehnt, muss er fliehen. 1939 gelangt er ins spanische Exil. Durch eine Hinterlist lockt ihn die Gestapo über die Grenze nach Frankreich und verschleppt ihn nach Berlin. Am 13. August 1943 wird Jakob Gapp in Berlin-Plötzensee als Landesverräter enthauptet.

Do 8.12. | 14-20 Uhr

Beim Musikpavillon

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Frei

Kommt zum Christkindl-Grammostandl am 8. Dezember! Wir haben für euch im Sack: in Absam gebrautes Wiesenrockbockbier, Glühwein, selbstgemachten Punsch, Kekse, Waffeln, good old Brettljause, selbstgemachte Weihnachtsdeko (Holzsterne und Weihnachtswimpel), Wiesenrock-Leiberlen und -taschen. Außerdem, frisch aus dem Lasercutter: die ersten 20 Wiesenrock-Tickets für unser Zehnjahresjubiläum in hochwertiger Optik und mit fröhlichem Early Bird-Rabatt! www.wiesenrock.at

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Austritt

 

Ein Film über die Lösungen, die wir brauchen, um den globalen ökologischen Kollaps aufzuhalten. Von dem Aktivisten Cyril Dion und er Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglorious Basterds“). Mit einer Million Zuschauern in Frankreich. Und einem César als Bester Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Was, wenn es die Formel gäbe, die Welt zu retten? Was, wenn jeder von uns dazu beitragen könnte? Als die Schauspielerin Mélanie Laurent („Inglorious Basterds“, „Beginners“) und der französische Aktivist Cyril Dion in der Zeitschrift „Nature“ eine Studie lesen, die den wahrscheinlichen Zusammenbruch unserer Zivilisation in den nächsten 40 Jahren voraussagt, wollen sie sich mit diesem Horrorszenario nicht abfinden. Schnell ist ihnen jedoch klar, dass die bestehenden Ansätze nicht ausreichen, um einen breiten Teil der Bevlkerung zu inspirieren und zum Handeln zu bewegen. Also machen sich die beiden auf den Weg. Sie sprechen mit Experten und besuchen weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass es eine andere Geschichte für unsere Zukunft geben kann.

Tomorrow im Web

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Eintritt = Austritt

Ian Fisher

Ein kleiner Mann mit einer großen Stimme, wohnhaft in Berlin, aufgewachsen auf einer Farm in Missouri, USA. Er hat hunderte Konzerte auf der ganzen Welt gespielt. Seine Songs sind, so wie der Mann selbst, kurz, simpel und ehrlich. Er ist ein Country-Musiker des 21. Jahrhunderts, denn sein Country-Begriff kommt ohne eigenes Land aus. Nero, sein Debüt als Ian Fisher, erschien im Jänner 2016.

Der Ursprung von Nero lässt sich auf das Jahr 2014 zurückführen, als Ian mit ein paar Dutzend Songs im Gepäck in Berlin ankam. Ehe das Album schließlich fertig war, hatte es sich über drei verschiedene Studios, zwei Schlafzimmer und einen Betonkeller (ohne Toilette) in Berlin, Hamburg und Wien ausgebreitet. „Dieses Album hat viel damit zu tun, wie man zerstört, was man einmal war, um jemand anders zu werden“, erklärt Fisher. „Ich hatte die Amerikanismen in mir abgelegt, jedenfalls die meisten davon. Und einer der Gründe, warum ich mich daraufhin wieder der Country-Musik zuwendete, war der Versuch, einen Teil von mir wieder zu finden, der dabei verloren gegangen war.”

Ian Fishers Songwriting auf Nero steckt knietief in der hausgemachten Country- und Folk-Tradition seiner Herkunft. Die Produktion ist stilsicher und schnörkellos. Fishers klare Stimme dominiert vor dem Hintergrund hautnah am Ohr des Hörers gezupfter akustischer Gitarren, in warmen Raumklang gehüllter Klavier- und Pedal Steel-Parts und durchgehend präsenter Percussion. Das erlaubt es der akustischen Gitarre, sich – ein bisschen so wie einst bei Johnny Cash – locker in den Groove zu legen, während jemand anders den Rhythmus trägt.

Die Klangpalette von Nero ist reichhaltig, die Arrangements geradlinig und pointiert. Im Mittelpunkt stehen immer die Songs. Es sind die Songs eines jungen Mannes, der so weit reiste, dass er in seiner eigenen Heimatstadt zum Fremden wurde. Und was könnte auf heroische Art mehr Country sein als das?

ianfisheronline.com

 

Support: Bo Candy & His Broken Hearts

Sa 19.11. | 11-17 Uhr

Werkstätte Wattens

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Es ist wieder soweit – 20 kreative KünstlerInnen und HandwerkerInnen aus der Region rund um Wattens öffnen ihre Koffer, reich gefüllt mit selbstgemachten Schätzen aus Textil, Schmuck, Papeterie , Kulinarik usw. Wer den legendären Koffermarkt vergangenen November im Gasthof Neuwirt verpasst hat, findet am 19.11. in den Räumlichkeiten der Werkstätte Wattens neuerlich Gelegenheit, schönes Handwerk zu erwerben und sich bei Kaffee und Kuchen in adventliche Stimmung versetzen zu lassen.

Werkstätte Wattens: Weisstraße 9 (Zugangsplan)

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Austritt

Der Bildervortrag thematisiert die Situation, aus der heraus der Krieg in Syrien entstanden ist, und die aktuellen Bedrohungen, vor denen die Bevölkerung im Land oder außerhalb des Landes auf der Flucht ist. Der Vortrag erinnert aber auch an den großen kulturellen Reichtum des Landes und seiner Menschen. Mit anschließender Diskussion.

Der Fremdenführer und Geschichtenerzähler Christian Kayed lebte 2005 ein Jahr lang in Syrien. Am 14. November erzählt er in der Krämerei von den Eindrücken und Erfahrungen, die er in dieser Zeit gesammelt hat. Dauer (Vortrag & Diskussion): ca. 2 Stunden.

www.storyguide.at

Do 10.11. | 20 Uhr

Krämerei

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Austritt

„Ich spreche nicht viel über den Inhalt meiner Songs – doch im Grunde genommen geht es ums Leben, ums Sterben, das Wasser und die Sterne.“ So simpel lenkt der Schwede Christoffer Wadensten den Blick auf das, was wichtig ist, unsere Sehnsüchte, Wünsche und Ängste. Seit 2015 ist der klassisch ausgebildete Musiker als „Meadows“ auf Tour. Und reist dabei mit leichtem Gepäck. Gitarre und Stimme sind das, was er jeden Abend im Angebot hat. Unaufdringlich eindringlich steht Christoffer auf der Bühne und singt über das, was ihn und uns bewegt. Mit großer, rauer Stimme. Mal ernst, mal mit einem Lächeln, und immer ganz dicht dran am Publikum. Am 21.10. erschien seine neue EP „The Only Boy Awake“.

Meadows im Web

Meadows auf Facebook

Sa 22.10. | 9-13 Uhr

Werkstätte Wattens

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Freiwillige Spenden

Defekte Toaster, Hosen mit aufgerissenen Nähten, ein altes Fahrrad mit einem Achter – alles wandert meist in den Müll. Und dabei könnten viele Dinge mit einer einfachen Reparatur noch instandgesetzt werden.
 Mitmachen, sparen und die Umwelt schonen!

Ehrenamtliche ExpertInnen unterstützen euch dabei, eure kaputten Gefährten wieder flottmachen. Beim Repair Café in der Werkstätte Wattens reparieren wir Elektrogeräte, Unterhaltungselektronik, Haushaltswaren, Fahrräder und Textilien. Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Reparatur ist naturgemäß hoch – trotzdem kann es vorkommen, dass manches nicht mehr zu retten ist.

Für Körper und Seele gibt’s frischen Kaffee und eine kleine, feine Jause. Freiwillige Spenden (Unkostenbeitrag). Eine Veranstaltung von Werkstätte Wattens und Kulturverein Grammophon in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Bildungsforum.

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Freiwillige Spenden

Uganda – die Perle Afrikas, ein Land mit Perspektive. Seit 2010 ist der Zirler Verein Perspektive für Kinder dort aktiv und setzt sich für benachteiligte, von HIV und AIDS betroffene Kinder und Jugendliche ein. Perspektive für Kinder lädt zu einem spannenden Vortrag. Persönliche Eindrücke über die Uganda-Reisen der Mitglieder, über die Arbeit vor Ort und über die vielfältigen Projekte des Vereins. Außerdem: Kunsthandwerk aus den vorgestellten Projekten zum Begreifen,Bestaunen und Erwerben. Dauer des Vortrags: ca. 1 Stunde. Anschließend Diskussion.
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Sa 15.10. | 20 Uhr

Obernauerhaus

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Eintritt = Austritt (erst beim Heimgehen zahlen und Höhe selbst bestimmen)

Konzert im Rahmen des Kulturprojektes PRIVAT

Charmant, goschert und grantig sein – dass Wiener Blond das besonders gut können, haben sie bereits auf ihrem ersten Album „Der Letzte Kaiser“ bewiesen. Ihr Debut, das im Frühjahr 2015 erschien, hat in der Szene rund um das sogenannte „neue Wienerlied“ bleibenden Eindruck hinterlassen.

Hinter dem nostalgischen Titel steckt ein selbstbewusstes Statement aktueller Wiener Popmusik: Verena Doublier und Sebastian Radon verbindet die wahnsinnige Leidenschaft – oder der leidenschaftliche Wahnsinn –, Text- und Musikkreationen zu schmieden, die wie Halogenscheinwerfer die tiefschwarzen Abgründe der Wiener Seele beleuchten.

Da wird zu knackigen Beatbox-Kapriolen über das studentische Kopfchaos geraunzt oder die absolut pragmatische Gleichgültigkeit der Wiener in immer wiederkehrenden Gitarren-Loops besungen. Mit Empfehlungsliedern fürs Schwarzfahren oder rasanten Studien über die Generation „Hotel-Döblinger-Mama“ (FM4) beweist dieses Duo, dass es die hohe Kunst des musikalisch-satirischen Augenzwinkerns perfekt beherrscht. Live benötigen die beiden dafür lediglich eine Loop-Station, eine Gitarre und eine Cajon.

Auch das Nachfolgewerk, welches im Herbst 2016 erscheint, befasst sich wieder mit zentralen Themen des Wiener Alltags: Auf ihrem zweiten Album widmen sie österreichischen Urgesteinen wie dem Spritzwein oder Risi Bisi eine Hymne, vertiefen sich in die Wiener Mehlspeis-Kultur und illustrieren musikalisch eine Fahrt in der U6 – und das durchaus tanzbar. Man darf aufs Äußerste gespannt sein, wo diese musikalische Reise hingeht.

Verena Doublier – Gesang, Beatbox, Gitarre
Sebastian Radon – Gesang, Beatbox, Cajon

 

„Wiener Blond besingen mit sympathischer Verve nicht nur die tiefschwarzen Abgründe der Wiener Seele, singen über „Eierspeis“ und „Saturday Night 2010“, sondern arbeiten sich mit allen erdenklichen Mitteln am Wienerlied ab. Ein Kleinod österreichischer Alltags- und Lebensaufarbeitung.“ (Profil)

“Kinder, Verrückte und Wiener Blond: Es geht halt nichts über Ehrlichkeit. Mit liebreizend-bösen Texten transportieren die gelernte Musikerin und der gelernte Musiker alles, was sie tangiert, in Wiener-Schmäh-Manier, setzen der Umgebung und sich selbst Spiegel vor, bringen das gewisse „Schau-ma-mal“ auf den Punkt und reimen so genial, dass es ein Vergnügen ist, ihnen zuzuhören. Immer wieder. (Music Austria)

www.wienerblond.at

Obernauerhaus: Bahnhofstraße 35, Wattens

Sa 15.10. | 10 Uhr

Obernauerhaus

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Freiwillige Spenden bzw. Austritt

Tag zwei des Kulturprojektes PRIVAT im Obernauerhaus (Bahnhofstraße 35, Wattens).

Detailprogramm herunterladen

 

Fr 14.10. | 20 Uhr

Obernauerhaus

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Austritt

 

Die Wattner sind lustig. Aus Wattens stammt Herr Walter Singer. Und Herr Bernhard Hacksteiner. Herr Bernhard Hacksteiner ist verantwortlich für Wattens (akut). Wattens ist berühmt für seinen klarinettösen Instrumentenbau und den Brandopferplatz in der Flur Himmelreich. Dieses Himmelreich ist nicht zu verwechseln mit dem tausendjährigen oder den reichen Kristallwelten. Die Kristallwelten hingegen erscheinen als verödete Niederflur: betrachtet man den grooveorientierten Alpenparkklang von Wattens akut. Dieses infernalfrohe Trio wird (mit)verantwortet von Herrn Bernhard Hacksteiner aus Wattens. Die Wattner sind (auch) lustig. Weil (auch) grooveorientiert.

Bernhard Hacksteiner – Schlagzeug
Walter Singer – Kontrabass
Florian Bramböck – Saxophon

Obernauerhaus: Bahnhofstraße 35

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Fr 14.10. | 19 Uhr

Obernauerhaus

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Freiwillige Spenden bzw. Austritt

Ein altes  Haus in Wattens wird ein Oktoberwochenende lang temporäre Bühne. Das Obernauerhaus in der Bahnhofstraße 35, fertig gestellt 1928, bot den ArbeiterInnen in den örtlichen Industriebetrieben über viele Jahrzehnte ein zwar bescheidenes, doch dichtes Dach über dem Kopf. Jedes Zimmer eine kleine Heimat, jeder Raum mit eigener Handschrift und Geschichte. Vergilbte Tapeten, verstaubte Federbetten, geleerte Schränke – die stummen Zeugen haben tapfer ausgeharrt. Bis zum heutigen Tag.

Das Projekt PRIVAT bringt die Zeit, einst still und heimlich von dannen gezogen, wieder zurück ins Obernauerhaus. Und mit der Zeit kommt Aktion. PRIVAT nutzt das Obernauerhaus zwei Tage und Abende lang als zwischenzeitlichen Ausstellungsraum, Bühne und Kommunikationsort. Aus ArbeiterInnen werden KünstlerInnen, aus privat wird öffentlich, aus Wohnen wird etwas anderes. Kunst im Abbruchhaus. Oder doch nicht.

 

Freitag 14.10.

19 Uhr: Ausstellungseröffnung (KünstlerInnen: Barbara Fuchs, James Clay, Elisabeth Melkonyan, Michael Haupt)

20 Uhr: Konzert mit Wattens akut (Bernhard Hacksteiner – Schlagzeug, Walter Singer – Kontrabass, Florian Bramböck – Saxophon). Austritt (pay as you wish)

 

Samstag 15.10.

ab 10 Uhr: Ausstellung (freiwillige Spenden). Daneben: Plauderküche, Kaffee, Kuchen und Snacks aus aller Welt

18.30 Uhr: Lesung mit Josef Paul Beneder

20 Uhr: Konzert mit Wiener Blond

 

Detailprogramm herunterladen

 

Do 13.10. | 20 Uhr

Krämerei

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Austritt

Hope for All. Unsere Nahrung – unsere Hoffnung ist ein aufrüttelnder und bewegender Film über die weitreichenden Folgen westlicher Ernährungsgewohnheiten. Seine Botschaft: Verändern wir unser Essverhalten, so verändern wir den Planeten.

Über die Regisseurin

Nina Messinger, 1980 in Niederösterreich geboren, ist seit 2006 als Referentin und Trainerin im Gesundheitsbereich mit den Schwerpunkten Ernährung, Bewegung und Mentaltraining tätig. Im Juni 2011 erschien im Smaragd Verlag ihr erstes Buch Du sollst nicht töten! Plädoyer für eine gewaltfreie Ernährung. In den Jahren 2012 bis 2015 widmete sie sich der Verwirklichung ihres ersten Dokumentarfilmes Hope for All. Unsere Nahrung – unsere Hoffnung. Dafür gründete sie die Filmproduktionsfirma FME Media und interviewte in Europa, Indien und den USA zahlreiche führende Experten, um die Folgen unserer typisch westlichen Ernährungsweise aufzuzeigen.

www.hopeforall.at

– Ausblick –

In baldiger Bälde bei Grammophon

Auch wenn es noch etwas dauert: schon jetzt informieren, Termin im Kalender fett anstreichen und - falls nötig - Karten sichern.

– Rückblick –

Das war Grammophon 2014