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– Unser Programm –

Vorbeikommen, erleben, mitmachen

Hinweis zu Eintritt = Austritt: Erst beim Heimgehen zahlen und Höhe selbst bestimmen.
Unsere Spielplätze in Wattens: Gasthof Neuwirt (Innsbrucker Straße 12) und Jakobgapphaus (Kirchplatz 2).

Fr 8.7. | 19 Uhr

verborgen in Wattens

Austritt

Viech sind gewachsen. Nicht nur personell, sondern auch musikalisch. Fünf bärtige, g’standene Steirer, die mit allerhand Instrumenten bewaffnet aus voller Kehle um ihr Leben singen. Ein Frontman ist nicht auszumachen, es ist das Kollektiv, das einem da entgegenbläst.

Viech leiten unsere Sommerkonzertreihe Blätterrauschen ein: Unplugged-Konzerte an lauen Abenden im Grünen. Nicht immer, aber immer wieder als Hidden Concert: Heimelige und verborgene Orte in Wattens werden zu atmosphärischen Naturbühnen.

Anmeldung zwingend erforderlich, um vom Ort des Spektakels zu erfahren. Max. 50 Plätze. Bei Schlechtwetter indoor. 

– Platzreservierung –






Fr 29.7. | 19 Uhr

verborgen in Wattens

Austritt

Den zweiten Part unserer Sommerkonzertreihe Blätterrauschen bestreitet der Singer/Songwriter Andreas Liebert. Die Schönheit seiner empfindsamen Texte umgibt eine Zeitlosigkeit, die gleichermaßen kontemplativ wie treibend wirkt. Eine Mischung aus geschickt eingesetzter Akustikgitarre mit sparsamer Elektronik. Die Musikpresse besetzt die Nachbarschaft von Andreas Liebert mit Blumfelds Jochen Distelmeyer und ClickClickDecker.

Anmeldung zwingend erforderlich, um vom Ort des Spektakels zu erfahren. Max. 50 Plätze. Bei Schlechtwetter indoor.

– Platzreservierung –






Sa 15.10. | 1930 Uhr

Krämerei

Eintritt = Austritt (erst beim Heimgehen zahlen und Höhe selbst bestimmen)

Charmant, goschert und grantig sein – dass Wiener Blond das besonders gut können, haben sie bereits auf ihrem ersten Album „Der Letzte Kaiser“ bewiesen. Ihr Debut, das im Frühjahr 2015 erschien, hat in der Szene rund um das sogenannte „neue Wienerlied“ bleibenden Eindruck hinterlassen.

Hinter dem nostalgischen Titel steckt ein selbstbewusstes Statement aktueller Wiener Popmusik: Verena Doublier und Sebastian Radon verbindet die wahnsinnige Leidenschaft – oder der leidenschaftliche Wahnsinn –, Text- und Musikkreationen zu schmieden, die wie Halogenscheinwerfer die tiefschwarzen Abgründe der Wiener Seele beleuchten.

Da wird zu knackigen Beatbox-Kapriolen über das studentische Kopfchaos geraunzt oder die absolut pragmatische Gleichgültigkeit der Wiener in immer wiederkehrenden Gitarren-Loops besungen. Mit Empfehlungsliedern fürs Schwarzfahren oder rasanten Studien über die Generation „Hotel-Döblinger-Mama“ (FM4) beweist dieses Duo, dass es die hohe Kunst des musikalisch-satirischen Augenzwinkerns perfekt beherrscht. Live benötigen die beiden dafür lediglich eine Loop-Station, eine Gitarre und eine Cajon.

Auch das Nachfolgewerk, welches im Herbst 2016 erscheint, befasst sich wieder mit zentralen Themen des Wiener Alltags: Auf ihrem zweiten Album widmen sie österreichischen Urgesteinen wie dem Spritzwein oder Risi Bisi eine Hymne, vertiefen sich in die Wiener Mehlspeis-Kultur und illustrieren musikalisch eine Fahrt in der U6 – und das durchaus tanzbar. Man darf aufs Äußerste gespannt sein, wo diese musikalische Reise hingeht.

Verena Doublier – Gesang, Beatbox, Gitarre
Sebastian Radon – Gesang, Beatbox, Cajon

 

„Wiener Blond besingen mit sympathischer Verve nicht nur die tiefschwarzen Abgründe der Wiener Seele, singen über „Eierspeis“ und „Saturday Night 2010“, sondern arbeiten sich mit allen erdenklichen Mitteln am Wienerlied ab. Ein Kleinod österreichischer Alltags- und Lebensaufarbeitung.“ (Profil)

“Kinder, Verrückte und Wiener Blond: Es geht halt nichts über Ehrlichkeit. Mit liebreizend-bösen Texten transportieren die gelernte Musikerin und der gelernte Musiker alles, was sie tangiert, in Wiener-Schmäh-Manier, setzen der Umgebung und sich selbst Spiegel vor, bringen das gewisse „Schau-ma-mal“ auf den Punkt und reimen so genial, dass es ein Vergnügen ist, ihnen zuzuhören. Immer wieder. (Music Austria)

www.wienerblond.at

– Platzreservierung –






Do 24.11. | 1930 Uhr

Neuwirt

Eintritt = Austritt

Ian Fisher

Ein kleiner Mann mit einer großen Stimme, wohnhaft in Berlin, aufgewachsen auf einer Farm in Missouri, USA. Er hat hunderte Konzerte auf der ganzen Welt gespielt. Seine Songs sind, so wie der Mann selbst, kurz, simpel und ehrlich. Er ist ein Country-Musiker des 21. Jahrhunderts, denn sein Country-Begriff kommt ohne eigenes Land aus. Nero, sein Debüt als Ian Fisher, erschien im Jänner 2016.

Der Ursprung von Nero lässt sich auf das Jahr 2014 zurückführen, als Ian mit ein paar Dutzend Songs im Gepäck in Berlin ankam. Ehe das Album schließlich fertig war, hatte es sich über drei verschiedene Studios, zwei Schlafzimmer und einen Betonkeller (ohne Toilette) in Berlin, Hamburg und Wien ausgebreitet. „Dieses Album hat viel damit zu tun, wie man zerstört, was man einmal war, um jemand anders zu werden“, erklärt Fisher. „Ich hatte die Amerikanismen in mir abgelegt, jedenfalls die meisten davon. Und einer der Gründe, warum ich mich daraufhin wieder der Country-Musik zuwendete, war der Versuch, einen Teil von mir wieder zu finden, der dabei verloren gegangen war.”

Ian Fishers Songwriting auf Nero steckt knietief in der hausgemachten Country- und Folk-Tradition seiner Herkunft. Die Produktion ist stilsicher und schnörkellos. Fishers klare Stimme dominiert vor dem Hintergrund hautnah am Ohr des Hörers gezupfter akustischer Gitarren, in warmen Raumklang gehüllter Klavier- und Pedal Steel-Parts und durchgehend präsenter Percussion. Das erlaubt es der akustischen Gitarre, sich – ein bisschen so wie einst bei Johnny Cash – locker in den Groove zu legen, während jemand anders den Rhythmus trägt.

Die Klangpalette von Nero ist reichhaltig, die Arrangements geradlinig und pointiert. Im Mittelpunkt stehen immer die Songs. Es sind die Songs eines jungen Mannes, der so weit reiste, dass er in seiner eigenen Heimatstadt zum Fremden wurde. Und was könnte auf heroische Art mehr Country sein als das?

ianfisheronline.com

 

Support: Bo Candy & His Broken Hearts

– Platzreservierung –






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Austritt

Vortrag & Diskussion mit Dr. Wolfgang Palaver, Universität Innsbruck

Spätestens seit den Anschlägen in Paris hat der Besuch von Großveranstaltungen und Events einen schalen Beigeschmack. Kann man noch ohne Angst zu einem Public Viewing gehen? Ist diese Angst berechtigt? Welche Rolle spielen dabei die Medien? Vor welchen Herausforderungen stehen Europa, Österreich und jede/r Einzelne? Und was hat das alles mit dem Islam zu tun?

Maximal 20 Plätze

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Eintritt frei

Gemüse, Obst, Nudeln, Apfelsaft, Tee, Sirup, Eier, Käse, Milchprodukte, Brot, Gewürze, Kaffee & Kuchen uvm.

Warum ein Bio-Bauernmarkt?

Essen ist zentral und überlebenswichtig. In jüngerer Zeit wird die Nahrungsaufnahme jedoch immer häufiger zu einer nebensächlichen Beschäftigung. Biobauern und Biobäurinnen erzeugen qualitativ hochwertige Produkte, die das Essen nicht nur zu einem Genuss machen, sondern auch dafür sorgen, dass wir keine schädlichen Stoffe zu uns nehmen. Zudem sorgen sie durch eine nachhaltige Bewirtschaftung für den Erhalt unserer Landschaft.

Wir bitten euch, Taschen und Behältnisse selber mitzubringen, um Verpackungsmüll zu vermeiden. Danke!

Plauschen und plaudern, Schönes und Selbstgemachtes

Der Biobauernmarkt hat sich mittlerweile auch zu einem sozialen Treffpunkt entwickelt. Kinder toben sich in der Spielecke aus, Eltern machen es sich bei Kaffee und Kuchen gemütlich und strategisch Veranlagte würgen das Schachbrett. Im Eingangsbereich verkaufen regionale Künstler und Künstlerinnen selbstgemachtes Handwerk.

Mi 15.6. | 18 Uhr

Werkstätte Wattens

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Freiwillige Spenden

Wenn Menschen flüchten, müssen sie alles zurücklassen. Was sie aber mitnehmen können, sind ihre Kochkünste. Gemeinsam mit Flüchtlingen vorbereiten, kochen und essen. Diesmal: ukrainische Küche mit Irina und Alan.

Max. 15 Plätze

Anmeldung per Mail an kochenkenntkeinegrenzen@gmail.com

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Teilnahmegebühr: € 60/Kopf (für beide Tage)

Achtung: Sa 4.6. (10 Uhr) bis So 5.6. (ca. 16 Uhr)

Workshop-Leiter: Michael Haupt, Fotograf und Mitglied des Vereins für Kultur Inzing

In einem zweitägigen Workshop widmen wir uns ganz der Welt der Silberkristallsalze. In einer digital-visuell-überfluteten Zeit tut die Rückbesinnung auf den nur auf den ersten Blick langsamen Prozess der analogen Fotografie gut. Durchatmen, komponieren, fotografieren, in völliger Dunkelheit den Film einspulen und dann unter dem magischen Rotlicht die eigenen Abzüge machen – eine wunderbare Sache.

Am ersten Tag werden wir gemeinsam in einem alten, nostalgischen Haus in Wattens fotografieren, um dann am Nachmittag die Filme zu entwickeln. Am zweiten Tag werden in Einzelbetreuung ausgewählte Negative auf Papier gebracht (Einteilung am ersten Tag).

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, eigene analoge Kamera von Vorteil, aber auch nicht zwingend notwendig. Wer hat, kann gern ein Stativ mitbringen. Material wird vom Workshopleiter zur Verfügung gestellt. Bei der Anmeldung bitte angeben, ob eine Kamera vorhanden ist und welche Vorkenntnisse man mitbringt. Maximale TeilnehmerInnenzahl: 6.

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Eintritt = Austritt

Achtung! Aufgrund der Schlechtwetterkapriole müssen wir das Wanderkino nach drinnen verlegen. Start um 20 Uhr im Gasthof Neuwirt.

Ein Oldtimer-Feuerwehrauto (Magirus Deutz, Baujahr 1969) ist Sommer für Sommer in ganz Europa unterwegs. Immer dabei: Leinwand, Projektor, zwei Musiker und Stummfilme. Das magische Kino macht diesen Sommer auch in Wattens Station. In der wunderbaren Umgebung des Gasthauses Vögelsberg, inmitten von duftenden Bergwiesen und umrahmt von beeindruckenden Bergpanoramen werden Stan, Laurel und Buster in zwei Filmen wieder lebendig. Die ausgebildeten Musiker Tobias Rank und Gunthard Stephan aus Leipzig geleiten die schwarzweißen Bewegungen mit Klavier und Geige über das Zelluloid.

Filmstart ab Einbruch der Dunkelheit (ca. 21.15 Uhr). Ab 19 Uhr Feierabend-Zammhockerei im und rund um den Gasthof Vögelsberg. Picknickdecken willkommen, zusätzlich sind auch einige Stühle vorhanden.

Filme & Musiker
The Liberty (1929) – Stan Laurel & Oliver Hardy
Sherlock, junior (1924) – Buster Keaton

Anreise
Wir empfehlen, zu Fuß über die Rodelbahn (ca. 45 min) oder per Grammoshuttle auf den Vögelsberg zu kommen. Rückweg nach Wattens: per Grammoshuttle oder über die Rodelbahn (beleuchtet bis 24 Uhr). Grammoshuttle: Anmeldung erforderlich (siehe unten)!

Achtung Autos
Wenige Parkplätze, Autoanreise tunlichst vermeiden bzw. in Fahrgemeinschaften anreisen! Sobald der kleine Parkplatz beim Gasthaus voll ist, müssen wir Autos leider zurückschicken.

Grammoshuttle
Wer lieber auf Nummer sicher gehen will bzw. nicht zu Fuß kommen kann, kann das kostenlose Grammoshuttle nutzen: dazu bitte bis spätestens 2 Tage vorher das Platzreservierungsformular ausfüllen.
– Abfahrt: 19.30 und 20.30 Griesplatz (Weisstraße)
– Rückfahrt: 30 Minuten nach Filmende

Schlechtwetter

Wenn’s schüttet bzw. zu kalt zum Draußenhocken ist, findet das Wanderkino im Neuwirt statt (Innsbrucker Straße 12, Wattens). Filmstart: 20 Uhr

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Freiwillige Spenden

Rockiges und Poppiges, Blues und Jazz, SolistInnen und Bands. Ein munterer Konzertreigen in kultigem Ambiente. Ganz junge, junge und nicht mehr ganz so junge Talente der Musikschule Wattens präsentieren ihr Programm im Rahmen der 4. Pop Nacht und treffen dabei auf LiederschmiedInnen, die seit Jahresanfang an neuen Songs feilen.

Eine Veranstaltung der Musikschule Wattens in Zusammenarbeit mit Grammophon

Fr 20.5. | 20 Uhr

Krämerei

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Eintritt = Austritt

Philipp Ossanna (Gitarre), Martin Ohrwalder (Trompete) und Clemens Rofner (Bass) bündeln ihre Kräfte und präsentieren ihr neuestes Musikprojekt. Zum Vorbild nehmen sich die drei keinen geringeren als Chet Baker und dessen Trio. Die außergewöhnliche Besetzung lässt intime Improvisationen und jazzige Klangwelten entstehen. Als Konterpunkt zum swingenden Sound von Chet Baker steht die Melancholie, die in den Kompositionen von Kenny Wheeler spürbar ist.

Max. 30 Plätze

Do 19.5. | 1930 Uhr

Krämerei

liederschmiede

Freiwillige Spenden

Der Workshop musste leider abgesagt werden.

 

die_freakshow

Eintritt frei

Zum Abschluss des 1. Wattner Kunstsymposiums geht’s nochmal rund. Schlürfen, jausnen und mitreißendes Halligalli von die_freakshow.

Live: die_freakshow mit Lokalmatador Walter Singer. Ein skurril-komödiantisch-musikalisches Unterhaltungsformat. Mit Kostümen, Requisiten und vielen kleinen Zusatzinstrumenten. Drei Musiker als Schauspieler, Tänzer und Sänger. die_freakshow schmettert eine Performance hin, die sowohl KonzertbesucherInnen als auch Kaberettfans und NonsensliebhaberInnen in den Bann zieht.

Walter Singer, Kontrabass
Wolfgang Peer, Akkordeon
Stefan Preyer, Kontrabass/Electronics

Beitrag über Walter Singer auf orf.tirol.at

Das gesamte Symposiumprogramm findet ihr hier.

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Eintritt frei

Von Samstag, 7. Mai, bis Samstag, 14. Mai, arbeiten acht KünstlerInnen aus Deutschland, Russland, Syrien und Österreich im im Rahmen des 1. Wattner Kunstsymposiums im gemeinsamen Atelier im Gasthof Neuwirt. Die Werke, die dabei entstehen, werden am 14. Mai der Öffentlichkeit präsentiert: Vernissage, Werkschau und Umtrunk. Ab 19 Uhr.

Unter der Woche laden wir euch ein, die KünstlerInnen in ihrem Atelier zu besuchen und euch auf die Socken durch Wattens zu machen, wo lokale KünstlerInnen ihre Arbeiten in 17 Schaufenstern präsentieren.

Das gesamte Symposium-Programm gibt’s hier.

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Eintritt frei

Sa 7.5. bis So 15.5.

Zehn KünstlerInnen aus Österreich, Deutschland, Italien, Russland und Syrien kommen zu einer gemeinsamen Arbeitswoche zusammen. Nicht hinter verschlossenen Türen, sondern zugänglich für alle: Im offenen Atelier im Neuwirt, bei gemeinsamen Abenden und im Rahmen von Kunstaktionen mit SchülerInnen, beim Atelierfest und abschließenden Frühschoppen (live: die_freakshow) öffnen sich vielfältige Begegnungs-räume. Begleitaktionen: Präsentation des Mailart-Projekts Let’s Talk Together, künstlerische Bespielung von Wattner Schaufenstern durch Kreative aus Wattens, Wattenberg und Fritzens.

Ein Projekt der Wattner Künstlerin Barbara Fuchs

Download Infos und Programm

filme_zum_wegwerfen

Eintritt = Austritt

50 Milliarden Tonnen Müll fallen jährlich auf der ganzen Welt an. Das hat enorme Auswirkungen auf den Ressourcenverbrauch und auf die Umwelt. Wie kann Abfall vermieden oder sinnvoll als Ressource im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung eingesetzt werden? Neun Kurzfilme zeigen Probleme, Fragen und Lösungswege auf.

7 Dokumentarfilme und 2 Animationsfilme, 2012, 200 min, Originale mit Untertitel.

Max. 20 Plätze

 

Filmliste

1. Wir zerstören die Welt – Müll. 2 min, ab 12, Trickfilm

2. The Story of Bottled Water. 8 min, ab 12, Trickfilm

3. Marlen, la cartonera, 28 min, ab 12

4. Essen im Eimer, 30 min, ab 14

5. Mitumba – Second Hand Kleider auf Reisen. 33 min, ab 14

6. Trash is Cash. 20 min, ab 14

7. Der digitale Friedhof. 16 min, ab 14

8. Plastik über alles. 52 min, ab 14

9. Insel der Blumen. 12 min, ab 16

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Eintritt frei

Sieben Frauen mit der Idee, in Wattens einen feinen Ort zu schaffen, wo Groß und Klein, Alt und Jung – einfach alle – in gemütlicher Atmosphäre Kaffee schlürfen, Kuchen vernaschen und Zeit genießen können. Unzählige hausgemachte Köstlichkeiten und wunderbarer Kaffee von Joul’s Kaffeesiaderei.

Wir freuen uns auf euch!

 

Do 28.4. | 2030 Uhr

Stromboli Hall

Catastrophe & Cure

Eintritt = Austritt

Mit „Undeniable/Irresistible“ (VÖ: April 2015) legten die sechs Steyrer ihre endgültige Reifeprüfung ab, um im Orchester der ganz Großen mitzuträllern.

Die ersten zehn Sekunden des minimalistischen Kleinods „The Shore“ etwa machen deutlich, wohin sich das Raumschiff Catastrophe & Cure hinbewegt: zwischen Late-Michael-Jackson-Gedächtnis-Beats und einer verträumt schwelgerischen Gesangslinie bilden Gitarrenflächen und Synthlandschaften eine Dichotomie aus Harmonie und Melancholie.

Die sechs sind besessene Musiker, die sich Monate über den richtigen Gitarrensound oder den passenden Synth unterhalten. Akribische Arbeiter, die ihren Schweiß und ihr Blut dafür geben, das Studio des Produzenten selbst zu bauen, um daraufhin ihr Album einzuspielen. Tüftelnde Texter, die Intimität und fragile Bilder zulassen, in denen man sich fallen lassen kann, Verständnis findet.

liederschmiede

Freiwillige Spenden

Die Songwriting-Klasse der Musikschule Wattens  zu Gast bei Grammophon. Vorbeikommen, zuschauen, ausprobieren, mitmachen. Mit Hilfe von Ableton Live und Ableton Push werden aus einfachen Ideen ganze Songs entwickelt, mit Unterstützung von Ableton Link wird gejammt.

Der Workshop wird von den beiden Musikschullehreren Reinhard Hörtnagl und Florian Popp geleitet. Im Platzreservierungsformular bitte angeben, ob und welche/s eigenen Instrumente/eigenes Equipment vorhanden ist.

Max. 4 Plätze

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Freiwillige Spenden

COPE – ein Entwicklungsprojekt einer österreichisch-indischen Freundschaft. Vortrag von Jesu und Rani aus Indien, die das Projekt in Tamil Nadu, Südindien, leiten, um den ärmsten Kindern in der Gegend eine Schulausbildung und später eine Berufsbildung zu ermöglichen. Neben der Möglichkeit des Schulbesuchs werden von den ProjektmitarbeiterInnen verschiedene Werte vermittelt: Gleichheit aller Religionen, Gleichheit aller Menschen trotz des Kastensystems, Gleichstellung von Mann und Frau u.a.

Jesu und Rani stellen dieses besondere Projekt vor, erzählen von den bürokratischen und anderen Schwierigkeiten in Indien und berichten, was sich in den letzten Jahren verändert hat. Das COPE Projekt wurde im Jahre 2001 von einer Salzburger Studentin, die in Südindien eine Studienreise unternahm, gegründet.

Max. 20 Plätze

So 17.4. | 1430 Uhr

Jakob Gapp Haus

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Die Veranstaltung ist restlos ausverkauft

Eine für Kinder und Erwachsene bis zum Schluss fesselnde Geschichte mit Livemusik. Eine Geschichte über Vorurteile und deren Überwindung. Der grüne Gil, ein Sumpfgeggi, und der rote Rokko von den Felsgeggis treffen eines Tages aufeinander. Nach anfänglichem Misstrauen lernen sie sich besser kennen und merken dabei, dass die bestehenden Vorurteile gar nicht stimmen.

VVK hier und in der Raiffeisenbank Wattens. 20% Ermäßigung für fördernde Grammos, Raiffeisen- und Raiffeisen Club-Mitglieder.

Sa 16.4. | 9-10 Uhr

Krämerei

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€ 7

Schönes und Wertvolles – das steckt auch in dir!

Beginne dein Wochenende mit Achtsamkeit, Bewegung und Nachhaltigkeit. Eine Stunde Yoga für dich, anschließend Frühstück, Kaffee und Kuchen beim Biobauernmarkt.

Yoga ist ganzheitliches Tun. Es ist eine wunderbare Praxis, einmal genauer hinzuschauen, immer wieder kleine Grenzen zu überschreiten, dich selbst herauszufordern oder dir einfach mal etwas Zuneigung zu schenken. Yoga verbindet Gegensätze: Körperliche Herausforderung findet sich oft gerade in der Langsamkeit und Stille wieder, Tun beginnt im Innehalten und Mitsprache bei dir selbst. Und weil sich deine Yogapraxis nicht nur auf die 183 x 60 cm deiner Yogamatte beschränkt, kannst du danach gleich mit einem gemütlichen Frühstück und einem bewussten Einkauf beim Biobauernmarkt fortfahren.

Max. 6 Personen
Leiterin: Johanna Huter, Hall
Anmeldung: per Mail an johanna.huter@gmx.at
Bitte eine eigene Matte und lockere Kleidung mitbringen!

Wer keine Matte hat, meldet sich bitte kurz bei Johanna (Kontakt siehe oben)

Krämerei: Innsbrucker Straße 10, Wattens

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Unkostenbeitrag für Verbrauchsmaterial

Bremsen quietschen, Licht kaputt, Luft ist raus? Mach dein Radl fit für den Frühling und komm in die Offene Radlwerkstatt im Neuwirt! Dahinter steckt die Idee, einen Ort zu schaffen, wo du dein Rad selber reparieren kannst.

Keine Angst, falls das Ganze Neuland für dich ist: Unterstützt wirst du von einem radverliebten Team, das mit Tipps und Tricks, Werkzeug und Ersatzteilen aufwartet. Wichtig: Die Radlwerkstatt dient nicht dazu, aus einer alten Kraxn ein edles Sammlerstück zu machen oder teure Sportmaschinen zu tunen. Sinn der Sache ist die Wartung und Reparatur von Alltagsfahrrädern: Licht reparieren, Patschen flicken, Ketten schmieren, Gangschaltung einstellen, Reflektoren montieren usw.

Keine Voranmeldung nötig. Unkostenbeitrag für verbrauchtes Material. Das Projekt wird unterstützt von der Wattener Firma Tom Siller Cycles.

Radlfreaks gesucht!

Du hast Lust, dein Wissen zu teilen und andere fürs Radlmachln zu begeistern? Mach mit im Team der Offenen Radlwerkstatt! Schick uns eine Mail an lukas@kv-grammophon.at und wir besprechen im Anschluss alles Weitere. Wir freuen uns auf dich!

Fr 8.4. | 20 Uhr

Werkstätte Wattens

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Eintritt = Austritt

Percussive Guitarist, Live Looping Artist und Ausnahmemusiker. Als Straßenkünstler unentwegt unterwegs durch Europa – Riga und Berlin, Prag und anderswo. Lauschiges Wohnzimmerkonzert in der Werkstätten-Lounge. Spieldauer: 45 Minuten.

Max. 35 Plätze

Do 7.4. | 20 Uhr

Krämerei

DHOLPUR - 06.10.2012

Title:

Description:

Classification:

FOTO: © filmerei.ch

Eintritt = Austritt

Wie kann man für seine Rechte kämpfen, ohne Gewalt anzuwenden? Hunderttausende landlose UreinwohnerInnen (Adivasi) in Indien begeben sich in der Tradition Mahatma Gandhis zu Fuß auf einen 400km langen Marsch.

Kinodokumentarfilm von Christoph Schaub und Kamal Musale, 2014, 52 min, Original mit Untertitel

Max. 20 Plätze

gemeinwohloekonomie

Eintritt frei

Referent: Manfred Bachfellner, Gemeinwohl-Ökonomie Tirol

Die Gemeinwohl-Bilanz, das Herzstück des Modells, misst, wie fünf Grundwerte Menschenwürde, Solidarität, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Demokratie“ gegenüber den „Berührungsgruppen“ gelebt werden:

Wie ökologisch, regional und sinnvoll sind die angebotenen Produkte/die Dienstleistungen? Wie ist die Qualität der Arbeitsplätze? Wie gerecht werden die Erträge verteilt? Sind Frauen und Männer gleichgestellt, auch in der Entlohnung? Dürfen Beschäftigte mitbestimmen?

Die Gemeinwohlbilanz misst unternehmerischen Erfolg in einer neuen Bedeutung. Die Wirtschaft soll dem Gemeinwohl dienen und auf der unternehmensebene kann das durch die Bilanz (zusammen mit dem Gemeinwohlbericht) belegt werden.

Jörn Wiedemann (Berater): „In einer komplexen Welt den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und dabei ökologisch und sozial verantwortlich zu handeln, ist DIE große Herausforderung für Organisationen jeder Art.“

Eine Veranstaltung von Gemeinwohl-Ökonomie, Raiffeisenbank Wattens und Kaufmannschaft Wattens in Zusammenarbeit mit dem Kulturverein Grammophon

Andreas Matthias Pichler

Eintritt = Austritt

Wo genau verlaufen die Grenzen zwischen Jazz auf der einen und Folk, Rock und Pop auf der anderen Seite? Worin genau unterscheiden sich amerikanische Traditionen von den musikalischen Überlieferungen Europas? Und was macht die Alpengipfel anders als die „Mountain Tops“ der Rocky Mountains? All diese Fragen drängen sich auf, wenn man die Musik der Pichler-Brüder hört. Unentwegt in Europa und Amerika unterwegs, lasen sie jeweils auf, was sie am Wegesrand fanden, um all das auf ihrer eigenen, akzentuiert beiläufigen Spielwiese auszukippen.

In Österreich gelten die vom Volderberg stammenden Rhythmus-Zwillinge Andreas und Matthias Pichler längst als Geheimtipp der nationalen Jazz-Szene. Schon als Kleinkinder haben sie zusammen musiziert. Am stärksten sind sie stets im symbiotischen Doppelpack, weil sie dann wieder von jenem unerschrockenen Geist à la Tom Sawyer und Huck Finn befallen werden, der sie in den Tagen der Kindheit über alle Vorgaben der Erwachsenen hinauswachsen ließ.

Amerikanische Folk-Tradition, Kirchenlieder von beiden Seiten des großen Teichs, Barockmusik, Kinderlieder, Alpenfolklore, No Depression, Jazz, der frühe Postrock – all das und noch viel mehr hinterließ Spuren in den Song-Hybriden von Andreas Matthias Pichler. Wie schon in ihrer Kindheit kommen sie mit einem ganz minimalistischen Instrumentarium aus. Andreas spielt Banjo und Schlagzeug, Matthias zupft und streicht den Bass, beide singen, fertig.

„The Waltz Of Our Hundred Kids“ ist ein Jazzalbum ohne vordergründigen Jazz, ein Fachwerkhaus aus naturbelassenen Songs, dessen Zwischenräume mit urbanem Jazz ausgestopft sind, eine Kammwanderung der… kurz ein Album, dessen verbale Beschreibung immer nur auf einen hilflosen Spagat hinauslaufen muss. Gegen dieses Dilemma hilft nur eines: Hören, verinnerlichen und immer wieder hören.

Sa 19.3. | 9-13 Uhr

Neuwirt

Bio Bauernmarkt

Eintritt frei

Markt. Gemüse, Obst, Nudeln, Eierprodukte, Apfelsaft, Most, Käse, Milchprodukte, Gewürze, Marmeladen, Sirup, Kaffee & Kuchen uvm.

Faber

Eintritt = Austritt

Mit seiner ersten EP „Alles Gute“ wünscht uns Faber gleichzeitig nur das Beste und zum Teufel. Seine Mitmenschen haben es sich schön bequem gemacht in ihrem Leben, findet der junge Sänger, und dabei schließt er sich selbst nicht aus: Faber konfrontiert uns in hochdeutschen Texten, die über mal feiner, mal fulminanter Instrumentierung liegen, mit unseren Schwächen, Idiotien und Zweifeln. Und beweist: Damit die Wahrheit schmerzt, braucht es höchstens einen Schuss Poesie und eine Prise künstlerische Narrenfreiheit. Den Rest erledigt die Wahrheit dann von allein. Er verliebt sich in eine Prostituierte. Er wäre gern ein Gangster, wie der andere, du weißt schon wer. Er lebt in einer Stadt, die nicht mehr brennt, sondern die einkauft und hohe Häuser baut. Er ist du, er ist sie, er ist wir alle, er ist die andern, er ist Faber: 22 Jahre jung, kräftiger Sänger, hartnäckiger Gitarrenspieler, kritischer Beobachter, leidenschaftlicher Geschichtenerzähler.

Support: Fil Bo Riva

– Ausblick –

In baldiger Bälde bei Grammophon

Auch wenn es noch etwas dauert: schon jetzt informieren, Termin im Kalender fett anstreichen und - falls nötig - Karten sichern.

– Rückblick –

Das war Grammophon 2014